Die Möglichkeiten der Malerei in der Auseinandersetzung mit tagespolitischen Ereignissen und die Gegenwärtigkeit von Geschichte sind Fragen, mit denen sich Dierk Schmidt (1965) in seinen Bildern und Bildserien seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt. In seinen malerischen und textbasierten Arbeiten setzt er sich mit der kritischen Revision von Malerei auseinander, die ein Experimentieren mit der künstlerisch schwer belasteten Gattung des Historienbildes und den politischen Traditionslinien moderner Malerei umfasst.

 

Einzelausstellungen

2009 Aus: Die Teilung der Erde, Materialien und Zeichnungen, Galerie Walbröl, Düsseldorf. SIEV-X. Zu einem Fall verschärfter Flüchtlingspolitik oder Géricault und die Konstruktion von Geschichte, Städel Museum, Frankfurt/Main. 2008 Widerruf, Teil 2 in 'Die Teilung der Erde - Tableaux zu rechtlichen Synopsen der Berliner Afrika-Konferenz', Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg.

Gruppenausstellungen

2009 Randzonen der Bilder, Kunsthaus Dresden. 2008 1. Brussels Biennale, Brüssel. 2007 documenta 12, Kassel. 2005 Paradiesische Handlungsräume, Secession, Wien. Tauchfahrten, Zeichnung als Reportage, Kunsthalle Düsseldorf. Be what you want but stay where you are, Witte de With, Rotterdam.

 

Publikationen

Die Teilung der Erde. Tableaux zu rechtlichen Synopsen der Berliner Afrika-Konferenz, erscheint im Frühjahr 2010.

SIEV-X. Zu einem Fall verschärfter Flüchtlingspolitik, b_books/polypen, Berlin 2005.

What you buy is your problem, Kasseler Kunstverein, Kassel 2004.


Dierk Schmidt

McJob, Teil 1, aus: 5 folies met als thema 610,- (591,-)* *belastingvrij, Öl, Acryl / Folie, 250x400 cm, 1997-2003
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